Steffi Friis


...der Spielfilm Eden für Jeden von Rolf Lyssy, mit Steffi in der Hauptrolle läuft am Fernsehfilmfestival Baden Baden. Im Wettbewerb zum besten Spielfilm 2021.

Sendetermin: Mittwoch, 24. November um 21:45 Uhr, in der 3satMediathek bis zum 24.12.2021

FILMINHALT

Nelly, eine junge Studentin und im Nebenberuf Busfahrerin, wohnt zusammen mit ihrer leicht dementen Oma Rose-Marie zusammen. Diese zieht es immer wieder in ihre Schrebergartenparzelle. Da beide sowieso aus ihrer Wohnung geworfen werden sollen, will Nelly mit Rose-Marie ins alte Schrebergartenhäuschen ziehen. Das ist jedoch gegen die Verordnung und verboten – da versteht der resolute Schrebergartenpräsident Franco keinen Spaß. Gemeinsam mit dem Musiker Paolo Cesar mischt Nelly den Schrebergarten auf, um die Verordnung zu ändern.

INFORMATIONEN

Regie: Rolf Lyssy
Buch: Dominik Bernet in Zusammenarbeit mit Rolf Lyssy
Kamera: Elia Lyssy
Kostümbild: Verena Haerdi
Szenenbild: Dominique Steiner-Studinka
Schnitt: Cécile Welter
Musik: Adina Friis
Casting: Corinna Glaus, Nora Leibundgut
Mit: Steffi Friis, Heidi Diggelmann, Marc Sway, Suly Röthlisberger, René Ander-Huber, Andreas Matti u.a.
Produktion: Atlantis Pictures Ltd. (Marcel Wolfisberg)
Redaktion: Benjamin Magnin SRF
Erstausstrahlung: 30. Dezember 2020, SRF (90 Min.)

Nominiert von SRF

Dalila Abdallah


...dreht im Dezember imTatort - Bis aufs Blutin Regie von Neelesha Bartel.

Leonard Proxauf


...dreht im Dezember in einer Episoder der ARD- Krimireihe Wolfsland, in Regie von Felix Herzogenrath.

Heinrich Giskes


...zu sehen am 21.11.2021 im Tatort - Murot und das Prinzip Hoffnung als Philosoph Jochen Muthesius. Regie des hochkarätig besetzen Tatort führte Rainer Kaufmann.

RolleDarsteller
Felix Murot Ulrich Tukur
Magda Wächter Barbara Philipp
Inga Muthesius Karoline Eichhorn
Paul Muthesius Lars Eidinger

Laura Muthesius

Friederike Ott

Franziska v. Mierendorff Angela Winkler
Jürgen v. Mierendorff
Jochen Muthesius
Christian Friedel
Heinrich Giskes
Annemarie Colange


Therese Hämer


Musik: Stefan Will
Marco Dreckkötter
Kamera: Klaus Eichhammer
Buch: Martin Rauhaus
Regie: Rainer Kaufmann

Dalila Abdallah


..ausgezeichnet für die Beste weibliche Nebendarstellerin 2021von der Deutschen Akademie für Fernsehen. Für die Rolle der Marta in HERREN. Herzlichen Glückwunsch Dalila Abdallah!

Dalila Abdallah verkörpert die aufrichtige, selbstbewusste Ehefrau und Mutter Martha im Film HERREN. Mit einer Klarheit und Selbstverständlichkeit führt sie uns durch ein Potpourri von Emotionen, die in keinem Augenblick aufgesetzt wirken.Mit großer Durchlässigkeit lässt uns Dalila Abdallah fühlen, dass ihre Sorgen im Familiären sich von den unseren nicht unterscheiden. Damit trägt sie zu einer veränderten Wahrnehmung aus der vertrauten weißen Sicht, hin zu einem diverseren Bild unserer Gesellschaft bei. Sie kämpft als Martha mit voller Wucht für ihr erarbeitetes Glück. Nimmt uns mit bis in ihr lachendes Herz, berührt uns zutiefst und lässt in stillen Momenten gekonnt unseren Atem stocken, vor Mitgefühl im Frausein. HERREN ist mit einem Verhältnis Mann/Frau von 11/3 ein männerdominierter Film. Durch die starke Präsenz von Dalila Abdallah, ihre intensive Weiblichkeit, fern von jedem uns vertrauten Frauenbild im deutschen Fernsehen, ist das unausgewogene Verhältnis von Mann und Frau nicht vordergründig wahrnehmbar. Wir müssen sie bewundern als starke Mutter und schützende Löwin. Die uns das „Anderssein“ vollkommen vergessen lässt. Durch ihr natürliches und zugleich gesetztes Spiel findet die so wichtige Identifikation statt. Sie nimmt nachhaltig Raum in uns ein.Eine starke Schauspielerin in ihrer ersten Filmrolle, auf der Bühne bereits preisgekrönt, kommt für uns wie aus dem Nichts. Und bleibt uns in der sich endlich divers entwickelnden deutschen Fernsehlandschaft gewiss erhalten.

. In HERREN besetzt Regisseur Dirk Kummer alle wesentlichen Rollen mit Schwarzen. Und alle dürfen ohne jeden Akzent reden. Damit passt HERREN in die aktuellen Diskussionen. Es ist der erste Prime-Time-Film im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit schwarzen Schauspieler*innen in allen wesentlichen Rollen.

HERREN eine Spielfim von Dirk Kummer. Casting Simone Bär.

Zu sehen in der ARD Mediathek.

David Ruland


...dreht im November die Rolle des Daniel Bosch in der Miniserie Das Netz - Ein Wintermärchen. Regie führt Rick Ostermann.

Johanna Polley


...Kinopremiere am 11.11.2021 von LIEBER THOMAS. Mit Johanna Polley als JUTTA. Ein Film von Andreas Kleinert.

TRAILER

INHALT

Die DDR ist noch jung, aber Thomas Brasch (Albrecht Schuch) passt schon nicht mehr rein. Es ist vor allem sein Vater Horst (Jörg Schüttauf), der den neuen deutschen Staat mit aufbauen will. Doch Thomas, der älteste Sohn, will lieber Schriftsteller werden. Thomas ist ein Träumer, ein Besessener und ein Rebell. Schon sein erstes Stück wird verboten und bald fliegt er auch von der Filmhochschule. Als 1968 die sowjetischen Panzer durch Prag rollen, protestiert Brasch mit seiner Freundin Sanda (Ioana Iacob) und anderen Studenten mit einer Flugblattaktion in den Straßen Berlins – und rennt vor die Wand. Sein eigener Vater verrät ihn und Thomas Brasch kommt ins Gefängnis. Auf Bewährung entlassen, arbeitet Brasch in einer Fabrik und schreibt über die Liebe, die Revolte und den Tod. Aber mit einem wie ihm kann man in der DDR nichts anfangen. Ohne Aussicht, gehört zu werden, verlässt Thomas mit der Frau, die er liebt (Jella Haase), die Heimat. Im Westen wird er anfangs bejubelt, dreht mehrere Kinofilme, wird zweimal nach Cannes eingeladen. Doch Brasch lässt sich nicht vereinnahmen. Auch nach dem Mauerfall, zurück in Ost-Berlin, ist er weit davon entfernt, Ruhe zu geben.

Das Leben von Thomas Brasch ist eng mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts verknüpft. In der DDR konnte der Künstler nicht bleiben und im Westen wollte er nicht sein. Inspiriert von Braschs Werk erzählt LIEBER THOMAS von den umkämpften Welten im Leben eines radikal Unangepassten: von Braschs Hassliebe zu seinem Vater, von der tiefen Zuneigung zu seinen Geschwistern und seinem ruhelosen Begehren zu den Frauen seines Lebens. Dabei wechselt der in schwarz-weiß gedrehte Film atemlos zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Wahrheit und Fiktion. Denn vor allem erzählt LIEBER THOMAS von einer grenzenlosen Leidenschaft für das Schreiben, von Braschs betörenden Gedichten, seiner magischen Prosa und seinen originellen Filmen. So entsteht ein Porträt aus Surrealem und Tatsächlichem über einen Mann, der zu gewaltig für die Konventionen seines Jahrhunderts war – in aller Zartheit und kraftvollen Härte.

Regisseur Andreas Kleinert (FREISCHWIMMER, WEGE IN DIE NACHT) konnte für seinen Film ein herausragendes Ensemble versammeln: In der Hauptrolle ist der zweifache Filmpreis-Gewinner Albrecht Schuch (SYSTEMSPRENGER, BERLIN ALEXANDERPLATZ) zu sehen, der Thomas Brasch kongenial zum Leben erweckt. An seiner Seite spielt Jella Haase (DAS PERFEKTE GEHEIMNIS, BERLIN ALEXANDERPLATZ). Den älteren Brasch spielt Peter Kremer („Unsere Mütter, unsere Väter“). Jörg Schüttauf (DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER) übernimmt die Rolle von Thomas Braschs Vater Horst. In weiteren Rollen sind Anja Schneider (TSCHICK), Ioana Iacob (DAS LEBEN MEINER TOCHTER), Emma Bading („Play“) und Joel Basman (WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK.) zu sehen. Das Drehbuch zu LIEBER THOMAS stammt von Thomas Wendrich (ICH UND KAMINSKI, „Mitten in Deutschland: NSU“). Produziert haben den Film Michael Souvignier und Till Derenbach (MACKIE MESSER – BRECHTS DREIGROSCHENFILM) mit ihrer Zeitsprung Pictures, federführender Redakteur beim NDR ist Christian Granderath.

REGIE

Andreas Kleinert

MIT

Albrecht Schuch, Jella Haase, Ioana Iacob, Jörg Schüttauf, Anja Schneider, Joel Basman, Emma Bading, u.a.

KINOSTART

11.11.2021

PRODUKTIONSJAHR

2021

FSK

16

GENRE

Drama

PRODUKTION

Zeitsprung Pictures, in Koproduktion mit NDR, BR, WDR, ARTE

PRODUKTIONSLÄNDER

Deutschland

BUCH

Thomas Wendrich

Nora Hickler


...zu Gast als Anna im Staatstheater Meiningen am 11.11.2021 in Biedermann und die Brandstifter. Eine Inszenierung von Peter Bernhardt.

Foto Marie Liebig

BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER

Ein Lehrstück ohne Lehre von Max Frisch


Gottlieb Biedermann ist ein wohlhabender Haarwasserfabrikant, der jüngst seinen Angestellten Knechtling entlassen hat, obwohl dieser ihm diesen Wohlstand durch seine Erfindung erst eingebracht hatte. Einerseits harter Geschäftsmann, möchte Biedermann jedoch gleichzeitig als „Seele von Mensch“ erscheinen. Als eines Abends ein Unbekannter an seine Haustür klopft, der sich als Schmitz, „Ringer von Beruf“, vorstellt, nimmt Biedermann ihn und seinen Kumpanen Eisenring deshalb in sein Haus auf, als Kompensation für sein begangenes Unrecht gegenüber Knechtling. Auch wenn sie ihm mit der Lagerung von Benzinfässern auf seinem Dachboden überdeutliche Hinweise auf ihre Absichten geben, ist Biedermann unfähig, sich den Brandstiftern verbal entgegenzustellen. Alles, was er sagt, entspricht einer aus Angst und schlechtem Gewissen geheuchelten Unwahrheit und diese Lügen nutzen Eisenring und Schmitz aus, um ihm ihre Anwesenheit aufzudrängen. Biedermann macht sich auf diese Weise zum Mitläufer; am Ende wird er den Brandstiftern sogar die Streichhölzer reichen, die seinen Untergang besiegeln.

Das Stück thematisiert die Konfliktfrage, inwieweit ein Mitläufer, der Abseits steht und sich dem Verbrechen entzieht, es aber nicht aufhält, sich selbst schuldig macht. Biedermann unterliegt den Brandstiftern, weil alles, was er sagt, nicht gemeint ist. Seine Sprache dient nicht der Darstellung, sondern der Verstellung. Mit „Biedermann und die Brandstifter“ (1958) schuf Max Frisch eine absurde Parabel vom opportunistischen Wegschauen und hohlen Beschwören der Menschlichkeit.

Regie:Peter Bernhardt

Bühne & Kostüme:Monika M. Cleres

Musik:Franz Tröger

Dramaturgie:Luise Curtius

Videodesign:Renatus Scheibe

Besetzung

Gottlieb Biedermann:Yannick Fischer

Babette, seine Frau:Carla Witte

Anna, ein Dienstmädchen:Nora Hickler

Schmitz, ein Ringer:Michael Jeske

Eisenring, ein Kellner:Emil Schwarz

Polizist/Chor der Feuerwehr:Matthias Herold

Chor der Feuerwehr:Franz Tröger

Chorführer:Renatus Scheibe

Oliver Möller


...spielt in Drei Mal Leben am 4. und 5.11.2021 im Schauspielhaus Bochum. Eine Inszenierung von Martina Eitner-Acheampong.

Ein fast normaler Abend. Henri und Sonja sind zu Hause. Da klingelt es. Die erst für morgen erwarteten Gäste stehen vor der Tür: Eine Katastrophe. Nichts ist vorbereitet, Sonja und Henri sind nicht entsprechend angezogen, es gibt nichts, was man anbieten könnte.

Die Gäste von morgen sind die Finidoris, Hubert und Ines, die bereits auf dem Weg zu ihrer Einladung keinen harmonischen Eindruck machen und sich über eine Laufmasche streiten. Der berühmte Astrophysiker Hubert Finidori soll Henri – ebenfalls Kosmologe, aber mit stockender Karriere – zu einer Beförderung verhelfen. Anlass ist Henris endlich zur Veröffentlichung bereiter Artikel über die Beschaffenheit galaktischer Halos. Der Abend ist also wichtig, vielleicht sogar entscheidend.Und dann ist da noch der Sohn der Gastgeber, Arnaud, 6 Jahre alt, der partout nicht einschlafen will und Eltern wie Gäste aus dem Kinderzimmer heraus auf Trab hält …

Drei Mal Leben– das Stück wiederholt diesenAbend in drei Variationen: Zwei Paare treffen sich, sitzen im selben Raum, essen und trinken dasselbe und sprechen über dieselben Themen. Und doch verläuft der Abend jedes Mal anders. Drei Mal kämpfen sich die vier durch diesen Abend, durch ihre Leben, durch ihre Ehen, durch ihre Karrieren. In den Gesprächen über das Universum und über die menschliche Existenz werden Angst und Einsamkeit deutlich. Und in der Suche nach der eigenen Bedeutung wird das Bedürfnis nach Anerkennung und Selbstachtung spürbar. Es kommt zu überraschenden Wendungen, wechselnden Bündnissen, immer neuen Varianten der Eskalation. Eine brillantetragische Komödie – aus dem Leben.

Die französische Dramatikerin Yasmina Reza, Autorin vonDer Gott des Gemetzels, ist bekannt für ihre messerscharfen Dialoge, ihre temporeichen Situationen und ihre ebenso unterhaltsamen wie tragischen Geschichten. Es inszeniert die Schauspielerin und Regisseurin Martina Eitner-Acheampong, die viele Jahre auf den Bühnen des Schauspielhauses zu sehen war und nun mitDrei Mal Lebenerstmals auch in Bochum Regie führt.

Josepha Walter


...steht im November erstmals in einer Hauptrolle auf der Bühne. An der Seite von Jochen Busse und Hugo Egon Balder beginnt die Tour von Komplexe Väter am 4.11.2021 in der Comödie Dresden. Eine Inszenierung von Rene Heinersdorff.

Foto: Max Sonnenschein

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