Johanna Polley


...Deutschlandpremiere am FILMFEST HAMBURG mit Martha Liebermann. Johanna spielt im HR-Ensemble die Rolle der Lagi von Ballestrem. Regie führt Stefan Bühling. TV Erstausstrahlung am Montag den 10.10.20222 um 20:15 Uhr in der ARD.

Trailer

Johanna Polley


...Herzlichen Glückwunsch zum deutschen Fernsehpreis 2022 in der Kathegorie Bester Mehrteiler an The Billion Dollar Code mit Johanna im Ensemble. Wir freuen uns riesig!

Dalila Abdallah


...nominiert für den deutschen Fernsehpreis in der Kathegorie Beste Drama Serie Becoming Charlie mit Dalila Abdallah in einer Nebenrolle. Wir drücken die Daumen.

Johanna Polley


...nominiert für den deutschen Fernsehpreis in der Kathegorie MehrteilerThe Billion Dollar Code mit Johanna Polley im Ensemble. Wir drücken die Daumen.

Sasun Sayan


...wir freuen uns sehr, ab jetzt, den 2016 vom Förderpreis Neues Deutsches Kino zum besten Nachwuchsschauspieler nominierten Sasun Sayan zu vetreten.

HAUS OHNE DACH erzählt die Reise der Geschwister LIYA, JAN und ALAN, die in der kurdischen Region des Iraks geboren und in Deutschland aufgewachsen sind. Die Drei wollen den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen und sie, neben dem im Krieg verstorbenen Vater, in ihrem Heimatdorf beerdigen. Auf der nervenaufreibenden Kurdistan-Odyssee werden sie nicht nur mit ihrer kurdischen Großfamilie konfrontiert, die den letzten Wunsch der Mutter nicht akzeptiert, sondern vor allem mit sich selbst. Sie haben sich in den letzten Jahren sehr voneinander distanziert, jeder lebt sein eigenes Leben, und wenn dann mal Gespräche stattfinden, bestehen diese meist nur aus gegenseitigen Vorwürfen. Parallel wird imVerlauf ihrer Reise spürbar, dass sich in ihrem Heimatland ein fürchterlicher Konflikt anbahnt, dessen Ausmaß zunächst niemand erahnen kann.

Regie, BuchSoleen Yusef

KameraStephan Burchardt

ProduzentMehmet Aktaş

KoproduzentenIgor Dovgal

studentische ProducerinJana Raschke

RedaktionStefanie Groß (SWR), Georg Steinert (ARTE)

mit:Mina Özlem Sağdıç, Sasun Sayan, Murat Seven, Wedad Sabri, Ahmet Zirek, Feyyaz Duman, Hussein Hassan, Rekesh Shahbaz, Pelyar Adil Hesen, Hanim Onur, Mame Cheto, Etidal Mahmoud, Salar Bamerni, Danyar Adil Hesen

Mit der Unterstützung vonMFG Filmförderung Baden-Württemberg und FFA.


Pressestimmen

Die Regisseurin Soleen Yusef hat mit ihrer Geschichte über drei Geschwister, die ihre tote Mutter durch Kurdistan transportieren, bei den First Steps Awards den Preis für abendfüllende Spielfilme gewonnen. "Haus ohne Dach" sei ein anrührendes Werk zum Flüchtlingsthema, ein "kurdischer Heimatfilm", lobte die Fachjury am Montagabend in Berlin. Die Filmemacherin, geboren 1987 im kurdischen Teil des Irak, erhält 25.000 Euro.
Spiegel Online

In drei der stärksten deutschen Beiträge beim Münchner Filmfest wurde Kurdisch beziehungsweise Rumänisch gesprochen (und alle drei Filme stammen übrigens von Regisseurinnen). Der Mut, den Soleen Yusef und ihr Team für das Drama Haus ohne Dach aufgebracht haben, war weniger ein künstlerischer, als vielmehr ein existenzieller. Denn während der Arbeit an dieser kurdischen Familiengeschichte entbrannten in der Region Kämpfe zwischen den Peschmerga und dem IS. Yusef musste ihr Drehbuch umschreiben, die Förderung durchs kurdische Kultusministerium brach weg, schließlich drehte man im Irak in der unmittelbaren Nähe eines Minengebiets. Auch so können Entstehungsgeschichten von deutschen Filmen aussehen.
Zeit, Kaspar Heinrich

FilmFest München - Beste Produktion
Die Jury:
Drei Geschwister, Jan, Alan und Liya, geboren im kurdischen Teil des Iraks, aufgewachsen in Deutschland, müssen den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen und sie in ihrem kurdischen Heimatdorf neben dem Vater beerdigen. Ein bewegender Film über Familie, Heimat und Zusammenhalt. Den Produzenten Jana Raschke und Igor Dovgal ist zusammen mit ihrem Partner Mehmet Aktas und der Autorin und Regisseurin Soleen Yusef ein kraftvoller Film mit großartigen Figuren gelungen, denen wir auf eine Reise in das vom Krieg versehrte Kurdistan folgen dürfen und dabei erleben, wie alte Wunden aufbrechen, Totgeschwiegenes plötzlich ausgesprochen wird und wie Geschwister, die einander fremd waren, wieder zusammenfinden. Eine Reise in das Herz einer Familie. Die Produzenten haben mit wenig Mitteln unter schwierigen Bedingungen einen Film entstehen lassen, der uns in seiner Wahrhaftigkeit beeindruckt, mit seiner Leichtigkeit und seinem lakonischen Humor zum Lachen bringt und in seiner Traurigkeit über das Leid, welches der Krieg in diesem Teil der Welt über die Menschen bringt, sprachlos macht. "Ein bewegender Film über Familie, Heimat und Zusammenhalt. (...) Den Produzenten Jana Raschke und Igor Dovgal ist zusammen mit ihrem Partner Mehmet Aktas und der Autorin und Regisseurin Soleen Yusef ein kraftvoller Film mit großartigen Figuren gelungen, denen wir auf eine Reise in das vom Krieg versehrte Kurdistan folgen dürfen und dabei erleben, wie alte Wunden aufbrechen, Totgeschwiegenes plötzlich ausgesprochen wird und wie Geschwister, die einander fremd waren, wieder zusammenfinden. Eine Reise in das Herz einer Familie. Die Produzenten haben mit wenigen Mitteln unter schwierigen Bedingungen einen Film entstehen lassen, der uns in seiner Wahrhaftigkeit beeindruckt, mit seiner Leichtigkeit und seinem lakonischen Humor zum Lachen bringt und in seiner Traurigkeit über das Leid, welches der Krieg in diesem Teil der Welt über die Menschen bringt, sprachlos macht.“
Jury, Internationales Filmfest München

„Haus ohne Dach“ der jungen Regisseurin Soleen Yusef ist eine stimmige Tragikomödie. Erzählt wird die Geschichte von drei kurdisch-stämmigen Geschwistern, die den Leichnam ihrer Mutter in die Heimat überführen wollen. Es ist ein rührendes Abenteuer, das ohne Nahost-Klischees auskommt.“
Dieter Kleibauer, Schwäbische Zeitung

"Yusef gelingt es in ihrem wunderbaren Debüt, nicht nur das Politische im Privaten zu spiegeln, sie schafft es auch, durch die bis in die Nebencharaktere mit viel Wärme gezeichneten Rollen eine Atmosphäre voll feinem Humor und sanfter Poesie zu entfalten."

Markus Raska, tip Berlin

"Soleen Yusefs oft mit feinem Humor gespickter Film ist feinstes Arthaus-Kino – tiefschürfend und dennoch unterhaltsam.“
Wolfram Hannemann, freier Filmkritiker

"Ich kenne weder einen Kurden, noch kenne ich Kurdistan, aber ich muss zugeben, dass mich die Menschlichkeit der Leute, dargestellt unter anderem durch eine wunderbare Beerdigungsszene, zutiefst berührt hat. In Kurdistan haben die Häuser vielleicht keine Dächer und das Land befindet sich immer haarscharf am Rande eines Knalls, aber die Menschen haben weder ihre Würde noch ihre Widerstandskraft verloren, wie dieser bewundernswerte Film zeigt.“
Nathalie Petrowski, La Presse (CA)

"Man merkt sehr deuTlich, dass in diesem Film so viel Herzblut steckt. Es ist ein ganz ergreifendes Werk mit einer großen Kraft und einer großen Ehrlichkeit.“
Knut Elstermann, radioeins

"Nach dem Tod ihrer Mutter begeben sich drei Geschwister auf eine Odyssee, um ihren letzten Wunsch zu erfüllen: eine aberwitzige Reise durch ganz Kurdistan, 600 km bis zu Vaters Grab, den geklauten Sarg mit ihrer Mutter auf der Ladefläche. Die drei werden von der Sippe verfolgt und von einem Checkpoint zum nächsten schärfer kontrolliert. Denn während sie sich ständig streiten, geschieht etwas im Land, das erst allmählich einen Namen bekommt: islamistischer Terror. Am Ende stehen sie fassungslos vor den Fernsehbildern von Massenerschießungen und flüchtenden Menschen. – Ein kurdischer Heimatfilm, klischeefrei, lustig, anrührend – und ein anderer Blick auf die Menschen, die „Flüchtlinge“ genannt werden.“
Jurybegründung, First Steps Award

"Zu den Highlights im Wettbewerb um den Friedensfilmpreis Osnabrück, der von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur gestiftet wird, zählt der kraftvolle Debütfilm „Haus ohne Dach“ von Regisseurin Soleen Yusef, der sich mit einer schmerzhaften Flüchtlingsvergangenheit und den Wunden der Entwurzelung dreier kurdischer Geschwister auseinandersetzt.“
Pressemitteilung, Unabhängiges FilmFest Osnabrück

"Die aufwühlende Odyssee dreier kurdischer Geschwister – Jan, Alan und Liya, geboren im kurdischen Teil des Iraks, aufgewachsen in Deutschland, möchten den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter Gule erfüllen und sie in ihrem Heimatdorf neben dem Vater beerdigen. So begeben sich die ehemaligen Flüchtlingskinder auf eine abenteuerliche Reise in die zerstörte und mittlerweile fremde Heimat im Nordirak. Während sich der eigene Familienclan gegen das gefährliche Vorhaben ausspricht, holt die drei zerstrittenen Geschwister auf ihrer Reise auch die verdrängte Kriegsvergangenheit wieder ein. Regisseurin Soleen Yusef floh im Alter von neun Jahren mit ihrer Familie vom Irak nach Deutschland, was sie zum Verfassen des Drehbuchs zu ihrem sehr persönlichen Debütfilm „Haus ohne Dach“ veranlasste, der schließlich unter schwierigen Umständen in der Nähe ihrer Geburtsstadt Duhok gedreht wurde. Auf gelungene Weise setzt sich das um Familienbande und Identitätsfragen drehende Roadmovie dabei mit der schmerzhaften Vergangenheit und den Wunden der Entwurzelung der drei Geschwister auseinander.“
Programm, Unabhängiges FilmFest Osnabrück

"Die Verknüpfung von persönlichen und politischen Welten macht den Film so überzeugend. Yusef schafft es zudem, dass keine einzige ihrer Figuren unsympathisch ist. Jeden einzelnen Charakter mag man trotz aller Fehlerhaftigkeit.“
Anne Reinert, Osnabrücker Zeitung

"Ein bewegender Film, der die Themen Familie, Heimat und Zusammenhalt sehr gut darstellt. Es wird gezeigt wie alte doch nie vergessene Wunden neu aufreißen, erschreckendes ans Licht kommt und doch die Geschwister wieder zusammen finden und der Zusammenhalt eben diese Probleme besiegt.“
Lukas Bauser, Freies Radio Wüste Welle

"Der Film ist eine Suche nach Wurzeln und Heimat. Eine ewige relevante Frage in diesen Flüchtlingszeiten (...) Trotz der entzündeten Basis des Films verlässt man das Kino leichten Herzens und ist mit Hoffnung erfüllt. "Haus ohne Dach" ist ein Lichtblitz aus einer Welt, die von Krieg und Armut geprägt ist, aber wo es trotz allem Hoffnung gibt.“
Kjetil Vik, Trømso Feedback

"Anrührend und poetisch zeigt Soleen Yusef in ihrem Film ein ungeschöntes und zugleich wunderschönes Bild ihrer Heimat Kurdistan.“
rbb Stilbruch


Johanna Polley


...Stillleben, ein ganz wunderbar gelungener Kurzfilm von Roland Puknat, mit Johanna in einer Gastrolle, ist derzeit in der ARTE Mediathek zu sehen.

Foto Jeanne Degraa

Stillleben

Der Kurzfilm (2020, Regie: Roland Puknat) erzählt vom leisen Heldentum Wilhelm Werners, der als Hausmeister der Hamburger Kunsthalle mehrere Werke verfolgter Künstler:innen vor der Vernichtung durch den Nationalsozialismus bewahrt hat. Eine subtile persönliche Geschichte über Kunst und ihre Wahrnehmung, Repression und Zivilcourage.

Wilhelm Werner war ein stiller Held: Unter großem persönlichen Einsatz versteckte der Hausmeister der Hamburger Kunsthalle Bilder, die sonst nationalsozialistischen Kunstfeinden in die Hände gefallen wären. Nach dem Krieg tauchen diese Kunstwerke wieder auf. Aber erst 1975, nach Wilhelm Werners Tod, kommt ans Licht, wem das zu verdanken ist.
Der Kurzfilm „Stillleben“ spürt diesem besonderen Menschen nach und zeichnet ein aufwendiges Panorama der vielseitigen Kunstwelt, die ihn umgibt: An Originalschauplätzen begegnen wir Zeitgenossinnen und Zeitgenossenwie dem aufrechten Museumsdirektor Gustav Pauli und der einfühlsamen Künstlerin Anita Rée. Wilhelms besondere Beziehung zu den Kunstwerken, die er hütet, tritt durch synästhetische Wahrnehmungen zu Tage, die sich mit der zurückhaltenden Filmmusik zu kunstvollen Klangmontagen verbinden.
Aber schon bald verblasst diese opulente Szenerie: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialistinnen und Nationalsozialisten reduziert sich das Spektrum der Farben und Klänge bis zur tristen Monotonie. In dieser verzweifelten Stimmung fasst Werner den einsamen Entschluss, Anita Rées Bilder vor der Zerstörung zu bewahren. Aber ist seine Rettungstat wirklich unentdeckt geblieben?
In einem spannungsgeladenen Moment offenbart sich eine überraschende Allianz. Die Bilder überleben den Krieg. Die Kunsthalle bleibt von den Luftangriffen auf Hamburg verschont. Und mit der Eröffnung einer neuen Ausstellung ziehen 1946 auch wieder Farben und Töne in die Räume der Kunsthalle ein.

Regie :

  • Roland Puknat

Drehbuch :

  • Roland Puknat

  • Vivien Sali

Produktion :

  • Marlene Film

  • NDR

  • ARTE

Produzent/-in :

  • Sandra Müller

  • Roland Puknat

  • Jonas Koch

Kamera :

  • Daniel Leibold

Schnitt :

  • Vera Berg

Musik :

  • Ina Meredi Arakelian

Mit :

  • Tim Porath (Wilhelm Werner)

  • Cathérine Seifert (Anita Rée)

  • Michael Prelle (Gustav Pauli)

  • Björn Meyer (Behrens)

  • Johanna Polley (Charlotte Reineke)

Land :

  • Deutschland

Jahr :

  • 2020

Herkunft :

  • NDR

Josepha Walter


...dreht im August in der neuen Miniserie Intimatedie Rolle der Ruby. Regie führenEmil & Oskar Belton, Bruno Alexander, und Leo Fuchs.

Foto Christoph Köstlin

Lina Maruyama


...dreht im August im Abschlussfilm Franky von Catharina Lott die Rolle der Thea.

Björn Ingmar Böske


...wir freuen uns ab Juli 2022 Björn Ingmar Böskeauf seinem Karriereweg begleiten zu dürfen. Ingmar war bis Juni 2022 am Theater Ulm und ist ab jetzt frei. Er freut sich darauf nun vermehrt drehen zu können.

Foto Marie Liebig

Dalila Abdallah


...dreht ab Juli mit dem internationalen Regisseur Robert Schwentke im Ensemble dessen neuer Miniserie.

foto Oliver Röckle

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